Gemeinsam mit Susanne Selbert, Enkelin von Elisabeth Selbert, eröffnete Kay Scheller, Präsident des Bundesrechnungshofes, heute die Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“. Die Ausstellung des Helene Weber-Kollegs würdigt das außergewöhnliche Engagement von Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel, den vier Frauen, die als „Mütter des Grundgesetzes" bekannt geworden sind.
17 Ausstellungsplakate zeigen das Leben und Wirken der vier weiblichen Mitglieder des Parlamentarischen Rates. Ihnen ist zu verdanken, dass 1949 die Gleichstellung der Geschlechter mit dem Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ als Artikel 3 ins Grundgesetz aufgenommen wurde.
Die Ausstellung würdigt nicht nur die Leistungen dieser vier Frauen, sondern auch das breite Engagement aller, die sich bis heute für eine tatsächliche Gleichberechtigung einsetzen.

