Nach sechs Jahren erfolgreicher Arbeit im UNBoA endete das Mandat Kay Schellers im Juli dieses Jahres. Jetzt zieht er ein persönliches Fazit aus seiner Arbeit:
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Nach sechs Jahren erfolgreicher Arbeit im UNBoA endete das Mandat Kay Schellers im Juli dieses Jahres. Jetzt zieht er ein persönliches Fazit aus seiner Arbeit:
Ich begrüße es sehr, dass auch Prüfungserkenntnisse des UNBoA als zentrale Elemente die Reform-Agenda des UN-Generalsekretärs geprägt haben.
Deutliche Fortschritte in der UN-Verwaltung sieht Kay Scheller insbesondere bei der klareren Zuteilung von Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten sowie in einer verstärkten Rechenschaft. Unter Federführung des Bundesrechnungshofes hat das UNBoA zudem erstmals auch die militärische Aufgabenwahrnehmung im Zusammenhang mit den UN-Friedensmissionen geprüft.

Kay Scheller in der Sitzung des United Nations Board of Auditors
Inzwischen hat Kay Scheller – im Rahmen seiner letzten Board-Sitzung – das deutsche Prüfungsportfolio an den französischen Rechnungshof Cour des comptes weitergegeben. Die Prüfteams des Bundesrechnungshofes und des Cour des comptes hatten sich zuvor im Sinne einer guten Übergabe intensiv über die zu prüfenden UN-Einheiten ausgetauscht.
In einer Dankesrede sprach Untergeneralsekretärin Catherine Pollard ihre große Anerkennung an das Mandat des Bundesrechnungshofes aus: Das konstruktive Vorgehen und das inhaltlich breite Spektrum an Prüfungsthemen hätten der UN-Verwaltung fundierte und zeitnahe Entscheidungen ermöglicht. Pollard hob hervor, dass der Bundesrechnungshof über die gesamte Mandatslaufzeit eine Vorreiterrolle eingenommen habe.
Seit Juli hat Kay Scheller ein neues Mandat von globaler Bedeutung inne: Der Bundesrechnungshof prüft das Welternährungsprogramm.
Das UNBoA prüft und bestätigt die Jahresabschlüsse von über 20 UN-Organisationen und der UN-Friedensmissionen. Zudem berichtet es über wirtschaftliche Fragen im Bereich der Vereinten Nationen.