Mit ihrer Datenstrategie will die Bundesregierung die Datennutzung in der Zivilgesellschaft und der öffentlichen Verwaltung fördern. Die Strategie legt jedoch weder klare Ziele noch Handlungsschwerpunkte fest. Darauf machen wir in einem aktuellen Beratungsbericht an drei Bundesministerien aufmerksam. Wir empfehlen, die Strategie zu einem zukunftsgerichteten Wegweiser zu entwickeln. Nur so kann die Bundesregierung dazu beitragen, dass Daten auf innovative und verantwortungsvolle Weise bereitgestellt und genutzt werden.
Die Bundesregierung nahm in ihre Datenstrategie überwiegend Bestandsmaßnahmen auf. Viele Maßnahmen beschrieben lediglich den Status-Quo oder erste Umsetzungsschritte, waren aber nicht in die Zukunft gerichtet. Dies schwächte das Innovationspotenzial der Strategie ab. Zudem legte die Bundesregierung weder überprüfbare Ziele noch Schwerpunkte für die Aktivitäten der Bundesministerien fest. So konnte sie nicht bewerten, ob die Maßnahmen zu den Zielen der Datenstrategie beitrugen. Bei ressortübergreifenden Maßnahmen blieb offen, wer diese federführend verantwortet.