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Das Bild zeigt in aufsteigender Reihenfolge gerollte Euroscheine von fünf bis 500 Euro.

Subventionen abbauen – Haushalt entlasten

Subventionen verdreifacht – enormes Einsparpotenzial noch nicht genutzt

Beratungsbericht

Der Bund hat das Volumen seiner Subventionen seit dem Jahr 2019 auf rund 77,8 Milliarden Euro nahezu verdreifacht. Diese Entwicklung fällt in eine Zeit steigender Verschuldung und wachsender Haushaltsrisiken. Der Bundesrechnungshof betont mit seinem Bericht das Potenzial, den ein Subventionsabbau zur Entlastung des Bundeshaushalts leisten kann.

Parallel zum Anstieg der Subventionen nimmt die Verschuldung des Bundes deutlich zu. Sie soll sich bis 2029 auf mehr als 2,7 Billionen Euro verdoppeln. Gleichzeitig ist knapp die Hälfte des Haushalts durch gesetzliche oder vertragliche Verpflichtungen gebunden. Die Folge: Die finanziellen Spielräume des Bundes verringern sich stetig.

In der Vergangenheit hat sich der Bund wiederholt zu einem ambitionierten Subventionsabbau bekannt – bislang jedoch ohne sichtbaren Erfolg. Um die Bundesregierung beim von ihr angestrebten Subventionsabbau zu unterstützen, hat der Bundesrechnungshof seine wesentlichen Feststellungen zu Subventionen des Bundes zusammengefasst.

Vorgaben häufig nicht beachtet

Subventionen sollen in Form von Steuervergünstigungen oder unmittelbaren Finanzhilfen gezielt politische Ziele unterstützen. Nur notwendige und wirksame Subventionen gewährleisten eine ziel- und wirkungsorientierte Subventionspolitik. Hierzu sind umfassende gesetzliche Vorgaben zu beachten.

In vielen Fällen ist allerdings weder hinreichend belegt, dass eine Subvention notwendig ist, noch dass sie mit Blick auf das verfolgte Ziel wirksam ist. Selbst nachweislich unwirksame oder klimaschädliche Subventionen bestehen fort. In der Gesamtschau hat dies zu einem drastischen Aufwuchs der Subventionen geführt: Zahlreiche Subventionen bestehen seit Jahrzehnten fort, neue kommen hinzu.

Enorme Einsparpotenziale

Aus den festgestellten Defiziten leitet der Bundesrechnungshof ein erhebliches Einsparpotenzial ab. Allein nachweislich unwirksame oder klimaschädliche Steuervergünstigungen summieren sich jährlich auf rund 17 Milliarden Euro.

Bei Finanzhilfen sieht der Bundesrechnungshof ein Einsparpotenzial von mehr als 35 Milliarden Euro, wenn die Bundesregierung ihre Finanzhilfen auf das Niveau von vor der Corona-Pandemie zurückführt.

Ankündigungen umsetzen

Die Schwächen der aktuellen Subventionspraxis sind seit Jahren bekannt. Bislang wurden sie jedoch nicht konsequent behoben.

Der Bund sollte seine Ankündigungen eines ambitionierten Subventionsabbaus nun in die Tat umsetzen und die Subventionen in Anzahl und Volumen konsequent zurückführen. Insgesamt kann der Bund das Subventionsvolumen schrittweise halbieren und so einen wesentlichen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung leisten.

Damit kann er wichtige finanzielle Spielräume zurückgewinnen und den Bundeshaushalt nachhaltig entlasten.

Mehr zu unseren Prüfungsfeststellungen und Empfehlungen lesen Sie in unserem Beratungsbericht an die Bundesregierung:

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Beratungsbericht an die Bundesregierung

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