Pressestatement anlässlich der Veröffentlichung der Stellungnahme des Bundesbeauftragten für Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung, Kay Scheller, zur Aufstellung des Bundeshaushalts 2025 und der Finanzplanung bis 2028
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Pressestatement anlässlich der Veröffentlichung der Stellungnahme des Bundesbeauftragten für Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung, Kay Scheller, zur Aufstellung des Bundeshaushalts 2025 und der Finanzplanung bis 2028
Sehr geehrte Damen und Herren,
heute geht es um die Aufstellung des Bundeshaushalt 2025 und die Planungen bis 2028. Unsere Analyse und Empfehlungen liegen Ihnen vor. Sie ist facettenreich und erlaubt mir nicht, Ihnen jetzt alle Details zu erläutern. Wir stehen Ihnen aber für eine vertiefte Rücksprache zu allem zur Verfügung.
Klar ist: Der Bundeshaushalt 2025 und die Finanzplanung bis 2028 stehen vor außerordentliche Herausforderungen. Strukturelle Versäumnisse der Vergangenheit, die sich weiter verschärfen, treffen auf neue Problemlagen. Aus meiner Sicht ist es nun unerlässlich, sich über die ernste Lage der Bundesfinanzen bewusst zu werden. Nur mit einem ungeschminkten, realistischen Bild der tatsächlichen Situation werden die notwendigen Veränderungsprozesse ermöglicht werden. Veränderungen dürfen nicht weiter auf die lange Bank geschoben werden. Das erfordert neben der Entschlossenheit, sie auch durchzusetzen, einen durchgreifenden Konsolidierungsplan, der alle gesellschaftlichen Gruppen berücksichtigt und der es allen ermöglicht, sich auf Belastungen rechtzeitig einzustellen.
Drängende haushaltspolitische Fragen sind nach wie vor ungelöst . Sie sind bekannt:
Daneben werden die Bundesfinanzen bald mit weiteren, erheblichen Belastungen konfrontiert. Im Schlüsseljahr 2028
Als BWV rate ich der Bundesregierung daher zu realistischen Annahmen der zusätzlichen Haushaltsbelastungen und zu klaren Aussagen, wie sie diese finanzieren will. Für diese wichtigen Zukunftsbereiche braucht der Bund eine mittel- und langfristige Perspektive.
Die drängenden Probleme dürfen nicht dazu führen, neue Fluchtwege zu beschreiten. Das heißt konkret:
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Ernst der Lage erfordert ein schnelles, durchgreifendes und nachhaltiges Handeln. Hier drängt die Zeit. Der Bund sollte unsere Vorschläge nutzen, um den notwendigen Veränderungsprozess anzugehen. In der Stellungnahme haben wir die Rahmenbedingungen einesKonsolidierungsplans skizziert. Wie hierbei die dringend erforderliche Prioritätensetzung im Bundeshaushalt im Einzelnen auszusehen hat, unterliegt aber dem Primat der Politik und nicht dem Mandat des Bundesrechnungshofes.
Der Bund sollte:
Mehr zu den Feststellungen und Empfehlungen lesen Sie in der Stellungnahme des BWV an das Bundesministerium der Finanzen: