Mit den Bemerkungen 2025 zur Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes hat der Bundesrechnungshof Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung über entlastungsrelevante Prüfungserkenntnisse informiert. Die Bemerkungen benennen Fälle, in denen der Bund mit seinen Haushaltsmitteln besser wirtschaften sollte: wirksam, effizient und ordnungsgemäß.
„Der Druck auf die deutschen Staatsfinanzen ist groß. Weit zurückreichende strukturelle Versäumnisse treffen auf neue Herausforderungen. Politik und Verwaltung nehmen immer mehr Geld in die Hand, um strukturelle Probleme zu kompensieren, unliebsame Reformen zu vermeiden und auf externe Schocks zu reagieren. Die Folge: Deutschland verschuldet sich in einer nie dagewesenen Dimension“, sagt der Präsident des Bundesrechnungshofes, Kay Scheller. „Umso wichtiger ist es, darauf hinzuwirken, dass das Geld bestmöglich eingesetzt wird. Erfolg wird durch wirkungsvolles Handeln bestimmt, nicht allein durch zusätzliche Haushaltsmittel. Mehr Wirkung erreichen mit dem eingesetzten Euro – auch das schafft Spielraum im Haushalt für weitere dringliche Aufgaben.“
Der Bundesrechnungshof prüft die Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes. Die Bemerkungen sind ein Ausschnitt seiner Prüfungserkenntnisse. Sie analysieren die Einnahmen und Ausgaben des Bundes. Sie beinhalten Empfehlungen, wie Defizite abgestellt, Haushaltsmittel wirksamer eingesetzt und Einnahmen gesichert werden können. Die Bemerkungen dienen der parlamentarischen Kontrolle des Regierungshandelns und unterstützen bei der Entscheidung über die Entlastung der Bundesregierung. Sie werden vom Rechnungsprüfungsausschuss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages beraten.
Der Hauptband der Bemerkungen 2025 umfasst 22 Prüfungsergebnisse. Eine Auswahl der aktuellen Bemerkungen im Überblick: